Das wenig einladende Wetter mit Schneeregen und Matsch auf  den Straßen hat in diesem Jahr viele potentielle Besucher von einem Rundgang durch das zum Helmbrechtser Pelzmaetrelmarkt_2015__12Pelzmärtelmarkt rund um die Johanniskirche aufgebaute Budendorf abgehalten. Erst gegen Abend, kurz vor dem Besuch des Namensgebers der Veranstaltung, nahm der Zuspruch etwas zu.

Zur offiziellen Eröffnung am frühen Nachmittag hatten sich Bürgermeister Stefan Pöhlmann, dritte Bürgermeisterin Kitty Weiß, Pfarrer Thomas Berthold und der Vorsitzende von „Helmbrechts-aktiv“, Marco Klein, eingefunden.

Pöhlmann freute sich, dass der Markt wieder in der gewohnten Umgebung stattfinden kann und hob die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Kirche und Gewerbeverein hervor.

 

Leider spielte diesmal, zum ersten Mal seit vielen Jahren, das Wetter nicht mit. Dabei boten Vereine, Privatleute und Händler originelle Dinge an. Und es gab einen überdachten Stand, in dem die Gäste  Unterhaltungen führen und dabei Glühwein und Imbisse genießen konnten.    

Doch die Freunde des Pelzmärtelmarktes mussten sich nicht ständig im Freien aufhalten, denn im Innern des Gotteshauses erklang wunderbare Musik, interpretiert von „Closi fun tutti“, den jungen „Streichhölzern“ und vom Posaunenchor. Als am Abend der Pelzmärtel in Begleitung eines Engels kam, erfreuten die Mädchen und Jungen vom Kindergarten an der Heimeranstraße die Zuhörer mit Liedern. 

Zum ebenfalls am ersten Adventsnachmittag im Oberfränkischen Textilmuseum stattgefundenen  Handwerkermarkt gab es als Zugabe originelle, zur Jahreszeit passende, Texte, u. a. vorgetragen von Sonja Keil und Reinhard Witzgall. Die musikalische Umrahmung übernahm Hermann Wirth.

Gut frequentiert war auch der Spielzeugbasar im Gemeindehaus, hier fanden Eltern, Großeltern, Paten und alle, die Kinder beschenken möchten, ein breites Angebot an gut erhaltenen Spielsachen zum günstigen Preis.