Osterkrone 2013_1Die Helmbrechtser Osterkrone am Kugelbrunnen in der Innenstadt ist alle Jahre ein schöner Blickfang und ein beliebtes Objekt für Fotografen. Seit 1997 kümmert sich in ehrenamtlicher Tätigkeit mit Marianne Eckardt, Klaus Thiel und Elisabeth Thiel ein eingespieltes Ensemble um die Anfertigung des Schmuckstückes. Das Team ist im Laufe der Zeit kaum größer geworden, heuer hat Jürgen Thiel fachmännisch mit Hand angelegt. 

 

Über 60 Stunden haben die freiwilligen Helfer in diesem Jahr geopfert, um in mühevoller Kleinarbeit neue Ketten zu basteln und über 3000 Ostereier anzubringen. Zur diesjährigen Aufstellung des Prachtexemplars gab es gleich mehrere Premieren. Erstmals umrahmte mit den „Zammgewerfelten“ eine Musikcombo mit Klängen aus Blasinstrumenten und der Teufelsgeige die Aktion mit fränkischen Volksweisen, Peppino Gerbeth las ein Gedicht vor und die Aufführung der Sternpolka durch Mitglieder des Musik- und Trachtenvereins auf dem freien Platz neben dem Brunnen war ebenfalls eine Neuerung. Außerdem waren heuer so viele Zuschauer anwesend wie noch nie. Ein Novum waren auch die herrschenden Minusgrade während der Zeremonie. Deshalb, so Bürgermeister Stefan Pöhlmann, ist auch wenig von einer frühlingshaften Stimmung zu spüren, aber das kleine Kunstwerk  weise auf das bevorstehende Erwachen der Natur hin. 

Die Osterkrone bezeichnete das Stadtoberhaupt als Pluspunkt für Helmbrechts, gleichzeitig hoffte er, dass das Schmuckstück unversehrt bleibt. Denn leider glaubten auch im Vorjahr einige Chaoten, die Mühen der Helfer respektlos torpedieren zu müssen und demolierten einige der Eier. Ein großes Kompliment zollte Pöhlmann den Schöpfern des Juwels. Diese gaben ihrerseits das Lob an die Kommune zurück, da sie seitens des Bauhofes jede denkbare Unterstützung erhielten. Marianne Eckardt erinnerte dann an die Idee zum Brunnen und deren Umsetzung, vor 16 Jahren zierten 150 Eier die Krone, heute sind es weit mehr als 3000.

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